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Long COVID und Burnout: Zelltraining bei chronischer Erschöpfung

15 Min. LesezeitVon Markus Spiegelhalder

Chronische Erschöpfung, egal ob durch Long COVID oder Burnout, hat oft eine gemeinsame Wurzel: gestörte Mitochondrien. Die Previum Lounge begleitet Menschen mit chronischer Erschöpfung durch ein Zelltraining, das die Mitochondrienfunktion in den Blick nimmt.

Sie fühlen sich seit Wochen oder Monaten wie „ausgebrannt“, sei es nach einer COVID-19-Infektion oder durch chronischen Stress? Die Symptome sind erschreckend ähnlich: tiefe Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme und das Gefühl, nicht mehr die alte Person zu sein. Verschiedene Maßnahmen können Regeneration und Belastbarkeit unterstützen.

Long COVID und Burnout: Zwei Diagnosen, eine gemeinsame Ursache?

Auf den ersten Blick scheinen Long COVID und Burnoutunterschiedliche Erkrankungen zu sein. Die eine folgt einer Virusinfektion, die andere entsteht durch chronischen Stress. Doch in der Forschung häufen sich die Hinweise, dass beide Erkrankungen eine gemeinsame zelluläre Grundlage haben könnten: mitochondriale Dysfunktion.

Mitochondrien versorgen zahlreiche Prozesse in Ihrem Körper mit Energie. Ist ihre Funktion beeinträchtigt, kann sich das unter anderem auf Konzentration, Belastbarkeit und Regeneration auswirken.

Was passiert bei Long COVID auf Zellebene?

Studien zeigen, dass SARS-CoV-2 direkt in Zellen eindringen und die Mitochondrienfunktion beeinträchtigen kann[1]. Das Virus kann die Energieproduktion stören, Entzündungsprozesse aufrechterhalten und die normale Zellkommunikation behindern. Das Ergebnis: chronische Fatigue, die sich durch Schlaf nicht bessert.

Bei Long COVID kann es deshalb sinnvoll sein, neben den einzelnen Beschwerden auch die mitochondriale Funktion zu berücksichtigen.

Wie Burnout die Mitochondrien erschöpft

Chronischer Stress, sei es durch Arbeit, persönliche Belastungen oder Lebensumstände, wirkt direkt auf die Mitochondrien. Dauerhaft erhöhte Cortisolspiegel, oxidativer Stress und Entzündungsprozesse können die mitochondrialen Reserven erschöpfen[2]. Bei anhaltender Belastung kann die mitochondriale Energieproduktion nachlassen und zur empfundenen Erschöpfung beitragen.

Ein umfassender Ansatz sollte deshalb über Entspannungstechniken hinausgehen und auch die zelluläre Energieproduktion berücksichtigen.

Die Symptome: Warum sich Long COVID und Burnout so ähnlich anfühlen

Die Überlappung der Symptome ist erstaunlich. Viele Betroffene berichten von fast identischen Beschwerden:

Tiefe Erschöpfung

Schlaf bringt keine Erholung, Energie bleibt trotz Ruhe aus.

Brain Fog

Konzentration fällt schwer, Gedächtnis wirkt „neblig“.

Körperliche Schwäche

Muskeln ermüden schnell, körperliche Belastung ist schwer.

Schlafstörungen

Einschlafen oder Durchschlafen fällt schwer, Schlaf wirkt nicht erholsam.

Emotionale Erschöpfung

Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, das Gefühl, „nichts mehr zu geben“.

Verlangsamte Regeneration

Kleine Anstrengungen fordern lange Erholung.

Diese Parallelen zeigen ein Muster. In beiden Fällen liegt das Problem oft auf Zellebene: bei den Mitochondrien, die nicht mehr genug Energie produzieren können.

Ein Ansatz auf Zellebene

In der Previum Lounge in München-Bogenhausen verfolgen wir einen Ansatz, der bei beiden Formen chronischer Erschöpfung die zelluläre Energieproduktion berücksichtigt. Ziel ist es, die Regeneration zu unterstützen und Beschwerden zu lindern.

IHHT: Das zelluläre Training

Das Herzstück unseres Zelltrainings ist das Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training (IHHT). Durch kontrollierten Wechsel zwischen sauerstoffarmer und sauerstoffreicher Luft werden Ihre Mitochondrien trainiert:

  • Mitochondrienbiogenese: Neue, gesunde Mitochondrien werden gebildet.
  • Mitophagie: Geschädigte Mitochondrien werden entfernt.
  • Verbesserte ATP-Produktion: Die Energieproduktion steigt.
  • Immunmodulation: Chronische Entzündungen werden reguliert.
  • Bessere Durchblutung: Die Sauerstoffversorgung aller Organe verbessert sich.

IHHT kann damit ein ergänzender Ansatz sein, um die mitochondriale Anpassungsfähigkeit bei chronischer Erschöpfung zu unterstützen.

Entzündungshemmende Ernährung

Was Sie essen, beeinflusst direkt Ihre Mitochondrien und Entzündungsprozesse. Wir beraten Sie zu einer Ernährung, die:

  • Entzündungen reduziert (Omega-3, Antioxidantien, Curcumin)
  • Die Mitochondrien unterstützt (Coenzym Q10, B-Vitamine, Magnesium)
  • Blutzuckerschwankungen vermeidet (stabile Energie)
  • Den Darm stärkt (gesundes Mikrobiom, Ballaststoffe)

Gezielte Nährstofftherapie

Je nach Bedarf ergänzen wir das Zelltraining mit spezifischen Nährstoffen, die die Mitochondrienfunktion unterstützen:

  • Coenzym Q10: Essenziell für die Energieproduktion
  • B-Vitamine: Co-Faktoren für den Energiestoffwechsel
  • Vitamin D3: Wichtig für das Immunsystem
  • Magnesium: An über 300 Enzymreaktionen beteiligt
  • Alpha-Liponsäure: Starkes Antioxidans

Wichtig: Nährstoffergänzung sollte immer individuell und nach ärztlicher Rücksprache erfolgen. Ein Zuviel kann schaden.

Stressmanagement und Lebensstil

Ohne Verhaltensänderung ist keine nachhaltige Besserung möglich. Wir unterstützen Sie dabei:

  • Pacing: Energie richtig einteilen lernen
  • Schlafhygiene: Besserer Schlaf für bessere Regeneration
  • Entspannungstechniken: Stress reduzieren, Parasympathikus stärken
  • Bewegung: Maßvolle Aktivität ohne Überlastung

Chronische Belastung im Alltag

Hohe berufliche Anforderungen und dicht gefüllte Terminkalender können dauerhaft Stress erzeugen.

Umgang mit Belastung und Erholung

Das Zelltraining sollte deshalb immer in einen individuell passenden Umgang mit Belastung und Erholung eingebettet sein.

Zelltraining bei Long COVID

Viele Betroffene suchen nach ergänzenden Ansätzen, die über die Behandlung einzelner Symptome hinausgehen. Hier kann die Mitochondrienfunktion als ein möglicher Faktor berücksichtigt werden.

Kompetenz und Erfahrung vor Ort

Die Previum Lounge verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung mit IHHT und hat über 800 Klienten begleitet. Die Programme werden an die jeweilige Ausgangssituation angepasst.

Was Klienten aus der Praxis berichten

Aus der Begleitung von über 800 Klienten kennen wir unterschiedliche Verläufe:

„Nach meiner COVID-Infektion im Frühjahr war ich monatelang wie ausgebrannt. Konnte kaum arbeiten, jeden Tag war ein Kampf. Nach 12 IHHT-Sitzungen in der Previum Lounge habe ich meine Energie zurückbekommen. Ich kann wieder Sport machen und mich konzentrieren.“

S. M., 42 Jahre, Long-COVID-Klientin

„Jahre als Führungskraft in einem Münchner Tech-Unternehmen haben mich ausgebrannt. Ich dachte, ich müsste einfach „mehr entspannen“. Das Mitochondrientraining hat mir gezeigt, dass das Problem viel tiefer lag. Heute fühle ich mich wieder wie früher.“

M. K., 38 Jahre, Burnout-Klient

„Die Kombination aus IHHT, Ernährungsumstellung und Nährstoffen hat bei mir Wunder gewirkt. Nach 15 Sitzungen war ich ein anderer Mensch. Endlich wieder Energie für Beruf und Familie.“

A. L., 45 Jahre, chronische Erschöpfung

Hinweis: Ergebnisse können variieren. IHHT kann als ergänzender Baustein eingesetzt werden; Zeitpunkt und Ausmaß möglicher Veränderungen sind individuell.

So läuft das Zelltraining bei uns ab

Der Weg zu mehr Energie beginnt mit einem ausführlichen Erstgespräch:

1

Kostenloses Vorgespräch

Wir lernen Sie kennen, besprechen Ihre Situation und klären, ob ein Zelltraining für Sie infrage kommt.

2

Ausführliche Anamnese

Wenn Sie sich für das Zelltraining entscheiden, erfassen wir Ihre Gesundheitsgeschichte, Symptome und Ziele ausführlich.

3

Individueller Trainingsplan

Wir erstellen einen auf Sie zugeschnittenen Plan aus IHHT-Sitzungen, Ernährungsempfehlungen und ggf. Nährstoffen.

4

Begleitete IHHT-Sitzungen

2 bis 3 Mal pro Woche liegen Sie entspannt bei uns, während Ihre Zellen trainiert werden. Dauer: ca. 40 bis 50 Minuten.

5

Kontinuierliche Begleitung

Wir dokumentieren Ihren Verlauf, passen das Protokoll an und stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung.

Häufig gestellte Fragen zum Zelltraining

Wie viele IHHT-Sitzungen brauche ich bei Long COVID oder Burnout?

Bei chronischer Erschöpfung, ob infolge von Long COVID oder anhaltendem Stress, empfehlen wir üblicherweise 15 bis 20 Sitzungen. Die genaue Anzahl hängt von der Schwere Ihrer Symptome und Ihrem Ansprechen auf das Zelltraining ab.

Wann merke ich erste Verbesserungen?

Zeitpunkt und Ausmaß möglicher Veränderungen unterscheiden sich individuell. Deshalb beobachten wir den Verlauf und passen die Trainingsparameter bei Bedarf an.

Kann ich gleichzeitig zur Psychotherapie IHHT machen?

Ja, IHHT ergänzt sich gut mit Psychotherapie. Während die Psychotherapie auf der psychischen Ebene arbeitet, adressiert IHHT die körperliche und zelluläre Ebene. Viele unserer Klienten kombinieren beide Ansätze.

Was kostet das Zelltraining?

Eine Einzelsitzung liegt zwischen 80 und 120 Euro. Für eine Kur (15 bis 20 Sitzungen) bieten wir Paketpreise an. Das Erstgespräch ist kostenlos. Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht, manche privaten Zusatzversicherungen zahlen teilweise.

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?

Vor dem Start werden mögliche Gegenanzeigen und Vorerkrankungen geklärt. Kurzzeitige Müdigkeit kann nach einzelnen Sitzungen auftreten. Im Vorgespräch prüfen wir, ob IHHT für Sie infrage kommt.

Wie unterscheidet sich IHHT von anderen Ansätzen?

IHHT setzt einen kontrollierten Sauerstoffreiz und soll körpereigene Anpassungsprozesse anregen. Es kann andere medizinische oder therapeutische Maßnahmen ergänzen.

Fazit: Individuelle Einordnung ist entscheidend

Long COVID und Burnout können mit unterschiedlichen Ursachen und Verläufen verbunden sein. Ein ergänzender Ansatz kann die mitochondriale Funktion ebenso berücksichtigen wie Ernährung, Lebensstil sowie die bisherige medizinische oder therapeutische Begleitung.

In der Previum Lounge in München-Bogenhausen begleiten wir Sie auf diesem Weg. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und über 800 begleiteten Klienten können wir das Training fundiert und individuell planen. Der erste Schritt ist ein unverbindliches Gespräch. Wir freuen uns auf Sie.

Bereit für den ersten Schritt?

Vereinbaren Sie jetzt Ihr kostenloses Erstgespräch in München-Bogenhausen. Gemeinsam schauen wir, ob ein Zelltraining für Sie infrage kommt und wie wir Ihnen helfen können.

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Wissenschaftliche Quellen

  1. Großkopf HJ, et al. Mitochondrial dysfunction in Long COVID. GeroScience. 2024.
  2. Picard M, et al. Mitochondrial allostatic load: A concept linking stress to disease. Psychosom Med. 2019.
  3. Burtscher J, et al. Effects of intermittent hypoxia on mitochondrial function. Int J Mol Sci. 2020.
  4. Wegewitz U, et al. Intermittent hypoxia-hyperoxia training in chronic fatigue. J Transl Med. 2019.
MS

Markus Spiegelhalder

Gründer und Leiter der Previum Lounge in München-Bogenhausen. Spezialisiert auf IHHT und Zelltraining bei chronischer Erschöpfung. Über 800 Klienten begleitet.

In 15 Minuten wissen Sie, ob IHHT zu Ihnen passt.

Wir hören zu, ordnen Ihre Situation ein und sagen Ihnen klar, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

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Ort
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